Die Partei für die Fragen der Gegenwart und Zukunft

Stadtrat setzt Zukunft der Stadt aufs Spiel

Bürgerbeteiligung

Am 4.2.15 haben die OGS-Elternräte Oberbürgermeister Nimptsch 7800 Unterschriften übergeben um gegen die Kürzungen bei der Finanzierung der OGSn (1) zu protestieren. Der OB „Nimptsch hatte Verständnis, aber nach eigener Aussage kein Geld“.

Die OGS-Elternräte hätten die Unterschriften besser den Fraktionen von CDU und SPD überreicht. Und auch anderen Fraktionen, die ebenfalls gegen die Schliessung der Oper oder für das Abenteuer Festspielhaus sind. Von den 5-9 Millionen Euro, die allein die Bereitstellung des Grundstücks für das Festspielhaus kosten dürfte, könnten die OGSn eine ganze Weile finanziert werden. Von den 20-30 Millionen die die Oper jährlich verschlingt, ganz zu schweigen. Würde Bonn auf diese Prestigeprojekte verzichten, könnten davon sogar das Theater Godesberg, die Bäder und Stadtteilbüchereien sowie die Bürgerämter offen gehalten werden.

„Die Mehrheit im Stadtrat muss sich fragen lassen, warum sie nicht in die Zukunft der Stadtgesellschaft investieren will, sondern Stadtteile veröden lässt um ein Vergnügen für Wenige zu finanzieren, das Köln ebenso bietet.“, erklärte dazu Martin Knoop, kommunalpolitischer Sprecher der Bonner Piraten.

Die Bonner Piraten rufen alle Bürger auf, die Fraktionen im Stadtrat zu fragen, warum ihnen die Kinder der Stadt offenbar so wenig wichtig sind, dass sie sogar die Diskussion um Kürzungen bei der Oper verweigern (2).

(1) http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/Gegen-Sparkurs-bei-OGS-und-Deutschem-Museum-article1555075.html
(2) http://www2.bonn.de/bo_ris/ris_sql/hbr_fraktionen_start.asp


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