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Politik unterschätzt Chancen bei Gaming und eSport

Im Finanzplan der Bundesregierung für 2020 wurden alle Fördergelder für Videospiele gestrichen. Diese ursprünglich rund 50 Millionen Euro im Haushalt sind im internationalen Vergleich schon wenig und die Streichung wirft ein schlechtes Licht auf die langfristige Ausrichtung in zukunftsträchtige Branchen. Stabilität ist etwas anderes. Dabei erzielt der Games-Markt in Deutschland 2018 Rekordumsätze in Höhe von mehr als drei Milliarden Euro. Doch davon fielen nur ein Bruchteil auf deutsche Entwicklungen: 135 Millionen, also nur ein Marktanteil von 4,3 Prozent.

Minister Andreas Scheuer verkündet bei der Gamescom, dass er sich für eine erneute Förderung einsetzt. Das hätte er besser schon vor der Streichung gemacht.

Mehr zum Thema in Solingen: /https://blog.piratenpartei-nrw.de/solingen/2018/08/02/game-design-3d-netzwerk-start-ups-staerker-unterstuetzen/

Auch die versprochne Förderung von eSport (Koalitionsvertrag) kommt nicht wirklich.

„Erst wird uns eSportlern im Koalitionsvertrag Anerkennung versprochen, wenn es dann aber an die Umsetzung geht, ziehen sich die Regierungsparteien aus der Verantwortung. Wir lassen uns nicht gerne zum Stimmenfang missbrauchen. Die Anerkennung ist ein wichtiger Schritt, um sich dem Wandel des Sports anzupassen. eSport ist da, eSport existiert.“

Christoph Schönfeld, Themenbeauftragter eSport der Piratenpartei

Auch in Solingen gibt es eSport. Vielfalt ist wichtig für eine Stadt.

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