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Piraten fordern Ehrlichkeit beim Rathausneubau und machen einen Alternativvorschlag

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Am Samstag dem 24.01.2015 sammeln die  Olper Piraten wieder Unterschriften auf dem Olper Markt

„Das Bürgerbegehren verliert keineswegs an Fahrt!“ sagt Sascha Sievert, einer der beiden Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen einen Rathausneubau. „Am letzten Samstag haben wir Unterschriften in Rehringhausen gesammelt  und am Samstag stehen wir für die Bürger wieder auf dem Marktplatz. Eine Reihe von Bürgern haben das Bürgerbegehren auch aus der  SPD Zeitungbeilage  „Olper Durchblick“  und mit Unterschriften versehen uns per Post zukommen lassen. Wofür wir uns herzlich bedanken. Inzwischen liegt die Zahl der Unterschriften bei 450“.

Die Piraten hoffen am Samstag auf die gute Unterstützung der Olper Bürger. Bei der Unterschrift geht es zunächst darum ob die Olper Bürger oder der Rat der Stadt über zusätzliche Schulden für einen Rathausneubau entscheiden.

Die Piraten des Kreises Olpe bitten die politischen Kräfte, die einen Rathausneubau betreiben, dies dem Bürger  gegenüber ehrlich als „politischen Willen“ darzustellen und sich nicht hinter einem „ Wünsch dir was Gutachten“  zu verstecken.

Wenn man dem Bürger mitteilt „der Konzern Stadt Olpe hat ca. 40 Millionen Euro Schulden, sollen wir für ein neues Rathaus  ca. 15-20 Millionen Euro zusätzliche Schulden ohne einen Mehrwert für die Bürger machen“ und die Bürger stimmen dem zu, dann wäre dies eine starke Legitimation des politischen Willens und ehrliche Politik.

Seit Oktober 2014 hat die VBD durch eine Fortschreibung des Maßnahmenprogramms  alle Alternativen ( Realschule, Pestalozzischule, Stadtwerke, Oberstadt) außer dem Neubau erwartungsgemäß als „eher nicht geeignet“ bewertet.

Die Olper Piraten hätten da noch einen Alternativvorschlag:

Die Rathausverwaltung zieht in die Gebäude der Kreisverwaltung ein. Die Kreisverwaltung sucht sich im Kreis Olpe ein leerstehendes Bürogebäude u.U. auch außerhalb von Olpe.

Der Vorteil wäre, dass die Stadt Olpe in ein solides Gebäude einzieht und nicht nach 30 Jahren wieder einen Neubau benötigt. Die Kosten sollten außer Umzugskosten überschaubar bleiben, da das Gebäude bisher auch als Verwaltungsgebäude genutzt wurde. Die Lage ist Zentral und Parkplätze sind ausreichend vorhanden, sodass eine 1,5 Millionen teure Tiefgarage wie beim Neubau geplant entfällt. Es sollte bei der Größe des Gebäudes auch noch genug Platz für ein Olper Museum bleiben, welches dann ein schöneres Ambiente vorfände, als im Olper Bahnhof.

Die Kosten für den Umzug der Kreisverwaltung in ein bestehendes Bürogebäude würden alle Gemeinden des Kreises tragen.

Wer mit seiner Unterschrift das Bürgerbegehren gegen einen Rathausneubau unterstützen will, hat mehrere Möglichkeiten. Er kann sich vom Blog der Olper Piraten (https://blog.piratenpartei-nrw.de/olpe/2014/06/28/dokumente/ ) das Bürgerbegehren ausdrucken, unterschreiben und an die Unterzeichner  weiterleiten oder im Rathaus abgeben. Weiterhin können die Vertrauenspersonen des Begehrens direkt oder die Kontaktpersonen der Parteien die Piraten und die SPD Olpe die das Begehren unterstützt, angesprochen werden.

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