Allgemein

Unsere Themen für den Marler Stadtrat

Das Team für Marl
Die Marler Piraten bereiten sich darauf vor, nach den Kommunalwahlen in den Stadtrat einzuziehen. “Wir sind da optimistisch, schließlich haben wir überall im Kreis Recklinghausen bereits eine ausreichend große Zahl von Stammwählern, die für einen, vielleicht auch zwei Sitze im Stadtrat reichen können”. So Uwe Fischer von den Marler Piraten.
Die Themen, mit denen die Piraten antreten, stehen in dieser Form auch im Programm für die Kreistagswahlen. Es handelt sich um klassische Kernthemen der Piratenpartei: mehr direkte Bürgerbeteiligung, echte Transparenz, keine Überwachung im öffentlichen Raum, Schaffung effizienterer Strukturen.
“Man muss für die Zukunft dieser Stadt ein paar sehr ernste Fragen stellen und sich vielleicht auch einfach mal von Dingen trennen, selbst wenn das unangenehm ist”, meint Bürgermeister- und Ratskandidat Michael Levedag. “Beispielweise fragt man sich, ob es nicht auf Dauer günstiger wäre, das ständig sanierungsbedürftige Rathaus abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen.”
Auch andere ungenutzte Ressourcen kritisiert Levedag, so zum Beispiel die Vielzahl eingelagerter Kunstwerke in der Stadt Marl.
“Entweder gehört die Kunst den Menschen – dann muss sie auch öffentlich zur Verfügung stehen. Oder aber, sie stellt einen ungenutzten Vermögenswert dar – dann muß man sie in der derzeitigen Haushaltslage eben verkaufen und das Geld zu gleichen Teilen für Entschuldung und soziale oder kulturelle Projekte verwenden. Davon, dass Kunsterke in Lagern herumstehen, hat niemand etwas.”