Der Blog der Piraten aus Hamm

#Tierisch ungerecht – PIRATEN gegen die #Diskriminierung von #Kampfhund|en

Obwohl in Hamm überdurchschnittlich viele Hunde gehalten werden und gemeldet sind, liegt der Anteil an sogenannten Kampfhunden bei unter zwei Prozent. Ob ein Hund als gefährlich eingestuft wird bestimmt in NRW vor allem die Rasse des Hundes. Handelt es sich um einen „Listenhund“, muss der Halter eine fast achtmal so hohe Steuer zahlen, es sei denn der Hund absolviert jährlich einen Wesenstest, der die Ungefährlichkeit bescheinigt. Je nach Größe und Gewicht des Hundes muss der Halter zudem einen kostenpflichtigen Sachkundenachweis bestehen.

Ratspirat Martin Kesztyüs: „Wir PIRATEN lehnen die im NRW Landeshundegesetz festgeschriebene Einstufung anhand der Hunderasse entschieden ab. Selbstverständlich muss es Auflagen und Prüfungen für gefährliche Hunde geben, das steht außer Frage, jedoch kann man so etwas nicht auf Grund der Abstammung pauschalisieren. Zudem ist erwiesen, dass bei aggressiven Hunden in der Regel der Halter das Problem ist. Daher ist eine Diskriminierung entsprechender Tiere in hohem Maße ungerecht. Bereits 2016 haben wir in Schleswig Holstein erfolgreich beantragt diese Klassifizierung nach Hunderasse aus dem Gesetz zu streichen und wünschen uns auch für NRW eine Gesetzesänderung diesbezüglich.“