Der Blog der Piraten aus Hamm

Kino statt Stammbaum – PIRATEN laden rechten Schmierfink zum Filmabend

Es ist jedes Mal das gleiche: Wahlplakate werden abgehangen, entwendet, beschädigt oder beschmiert. Das ist nicht nur ärgerlich für die jeweilige Partei, sondern auch Sachbeschädigung bis hin zu Diebstahl und somit eine Straftat. Besonders brisant wird das Ganze, wenn rechtsradikale Sprüche und Motive verwendet werden, die in Deutschland verboten sind. Hier schaltet sich dann zusätzlich der Staatsschutz ein. Betroffen hiervon ist auch ein Plakat des PIRATEN Direktkandidaten Martin Kesztyüs, das in der Nähe des Kinos hängt und mit „Deutschland den Deutschen“ beschriftet wurde.
 
Martin Kesztyüs: „Nichts liegt mir ferner, als mich vor dem rechten Mob zu rechtfertigen, oder gar meine Abstammung darzulegen – so weit, dass dies wieder nötig wäre in Deutschland, sind wir zum Glück noch nicht. Die Tatsache, dass ich für den Bundestag kandidieren darf, dass ich in Deutschland wählbar bin, sagt jedem intelligenten Menschen bereits, dass ich offensichtlich Deutscher bin. Wer das anzweifelt, wem das nicht deutsch genug ist, der denkt offensichtlich in den Dimensionen unserer grauenhaften Vergangenheit und ist somit kurzum ein Nazi. Aber das kann man ja zum Glück versuchen zu ändern. Ich lade also hiermit denjenigen, der das Plakat beschmiert hat, zu einem DVD Abend mit uns PIRATEN ein, um gemeinsam den Dokumentarfilm „Mo und die Arier“ zu schauen und sich anschließend darüber auszutauschen, in der Hoffnung bestehende Irrtümer im Dialog ausräumen zu können. Uns soll niemand nachsagen wir hätten es nicht versucht.“