2017 Hamm

Echte Lösungen für mehr Integration in den Schulen? Nur mit den PIRATEN!

Wie in den Medien aktuell überall zu lesen, forderte die
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka kürzlich eine Quote für den
Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund je Klasse. Es war die Rede
von einer Höhe von maximal 35 Prozent. Dies solle der Integration
dienen, da in Klassen mit einem höheren Anteil häufig in anderen
Sprachen kommuniziert werde und Deutsch so auf der Strecke bleibe.

Direktkandidat der PIRATEN Martin Kesztyüs: „Darüber, dass allein auf
Grund der vorliegenden Zahlen in Hamm eine solche Quote gar nicht
umsetzbar wäre, müssen wir wohl nicht lange diskutieren. Wir PIRATEN
sind darüber hinaus jedoch schockiert, dass dieser Gedanke überhaupt
aufkommt. Mit dieser Botschaft, dass Integration in den Schulen nur
dann funktionieren könne, wenn die zu integrierenden Kinder in der
Minderheit sind, können und wollen wir uns nicht identifizieren.

Eine gelungene Integration hängt in der Schule primär davon ab, wie gut das
Lehrpersonal in dieser Hinsicht geschult wurde, wie viel Personal zur
Verfügung steht und welche Ressourcen greifbar sind. Daher fordern wir
schon immer, aber auch insbesondere in unserem Wahlprogramm zur
Landtagswahl in NRW, dass die interkulturelle Schul- und
Unterrichtsentwicklung gestützt und gefördert wird, dass insgesamt mehr
Lehrpersonal eingestellt wird und dass diesem zusätzliches Personal in
Form von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Psychologen zur Seite
gestellt wird. Das ist eine Lösung, die uns weiter bringt, die die
Integration ermöglicht und fördert und die dabei auch realisierbar
ist.“