2016 Allgemein Hamm Lokales Topthema

Ein Schelm, der Böses dabei denkt – PIRATEN vermuten bewusste Täuschung

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Kürzlich wurde bekannt, dass die Stelle, an der bald Probebohrungen auf der Suche nach Gas durchgeführt werden sollen, nicht wie zunächst angenommen in Pelkum liegt, sondern im Bereich Berge/Rhynern. Dies rief nun Jäger aus diesem Umfeld auf den Plan, die auf die Auswirkungen für die Natur und Tierwelt hinweisen. Im Bereich der geplanten Bohrungen lebten demnach diverse, teilweise bedrohte, Tierarten, die es zu schützen gelte. Durch die Bohrungen könnten zudem Schadstoffe einer nahegelegenen Mülldeponie ins Grundwasser gelangen, was sich wiederum für die umliegenden Landwirte negativ auswirken würde. Außerdem bemängeln die Jäger die mangelnde Transparenz des Gesamtvorgehens rund um das Gasbohren seitens der Stadt.
 
Ratspirat Martin Kesztyüs: „Das sind alles gute und wichtige Punkte, die gegen das Gasbohren sprechen und wir PIRATEN freuen uns über jeden weiteren Unterstützer, der sich wie wir gegen das Bohrvorhaben stellt. Es war zu erwarten, dass nach der Richtigstellung bezüglich der Stadtteil Zugehörigkeit der Bohrstelle sich vermehrt Stimmen erheben würden, die sich gegen das Bohrvorhaben stellen. Es ist einfach so, dass die Stadtteile Berge und Rhynern eine ganz andere Lobby haben, als eben zum Beispiel Pelkum. Diese Erkenntnis ist auch für die Stadt nicht neu, weshalb wir PIRATEN davon ausgehen, dass es sich bei der falschen Ortsangabe nicht um ein Versehen handelte. Es erscheint vielmehr als geschickter Schachzug, um die Zahl der Gegenstimmen geringer zu halten.“