2016 Hamm Lokales Studenten Studenten

Hamm schafft sich ab – PIRATEN warnen vor den Folgen der fehlenden Jugendkultur

Laut einer Umfrage unter 323 Studenten der Hochschule Hamm-Lippstadt, Standort Hamm, ist Hamm keine typische Studentenstadt. Die Stadt als solche wird überwiegend negativ beurteilt, lediglich die Hochschule selbst und das Studium an sich werden als positiv angesehen. Im Schwerpunkt Freizeit und deren Gestaltung hat die Stadt wenig zu bieten und der Großteil der Studenten will nach dem Abschluss des Studiums nicht in Hamm verbleiben. Während das Stadtmarketing mutmaßt, dass es daran liegen könne, dass in den entsprechenden Studienberufen nur wenige Stellen zur Verfügung stehen, bietet sich der naheliegende Kausalzusammenhang an, dass es an der mangelnden Attraktivität der Stadt liegt.
 
Ratspirat Martin Kesztyüs: „Wir PIRATEN in Hamm haben immer schon die jungen Leute und damit inbegriffen auch besonders die Studenten in Hamm im Blick. Auf die fehlende Partykultur der Stadt haben wir wiederholt und eindrücklich hingewiesen und uns für einen Umschwung jederzeit eingesetzt. Leider stehen wir mit dieser Einstellung auf verlorenem Posten. Fortlaufend werden die Belange der Jugend in der Kommunalpolitik ausgeblendet und dafür vermehrt Angebote für ältere Generationen geschaffen. Dies sieht man nicht zuletzt am Verfall der Meile, wo immer mehr Bars schließen und dafür Cafés und Co Einzug halten. Dieses ehemalige Partyzentrum ist mittlerweile weitestgehend abgeschafft, so dass junge Menschen in ihrer Freizeit lieber in die umliegenden, größeren Städte fahren und es aufgegeben haben in Hamm interessante Angebote zu finden. Derartig die Nachwuchsgenerationen zu verprellen ist fatal, da es dazu führt, dass diese wegziehen und die Stadt letztendlich schrumpft und überaltert. Wir PIRATEN fordern dringlich ein Umdenken in den großen Parteien, um dem entgegen zu wirken und Hamm wieder für alle Bürger reizvoll zu machen.“