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Piraten öffnen die Bertelsmann-Akte in Witten

Portrait von Dr. Joachim Paul

Dr. Joachim Paul

Warum bekommen Sie lauter Broschüren mit dem Logo der Bertelsmann-Stiftung statt mit dem Logo der Landesregierung, wenn Sie sich bei ihr über das Projekt „Kein Kind zurücklassen“ (Kekiz) informieren? Wussten Sie, dass sie bei der Bertelsmann-Tochter Arvato landen, wenn Sie die Landesregierung kontaktieren und zu 80% auch nur Kontakt mit dieser Firma statt mit der Regierung haben werden? Welchen Einfluss haben die Bertelsmänner durch ihre zahlreichen Medien? Wieso darf diese riesige Gütersloher Unternehmung durch ihre Stiftung so viele Steuern sparen?

Am 9. Mai von 18 bis 20 Uhr wird der wirtschaftspolitische Sprecher der Piratenfraktion NRW, Dr. Joachim Paul, einen Vortrag im Gewerkschaftshaus in Witten, Hans-Böckler-Str. 12, zum Thema „Unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit: Die Rollen der Bertelsmann-Stiftung in NRW“ halten. Die Piratenfraktion hatte zu dem Thema eine viel beachtete große Anfrage an die Landesregierung gestellt und Antworten erhalten.

Stefan Borggraefe

„Die Piratenfraktion im Landtag hat in der vergangenen Legislaturperiode ihren Job gemacht. Es ist wichtig, dass der Einfluss eines so große Lobbyisten wie Bertelsmann auf die Landesregierung offen gelegt und bekannt gemacht wird. Auf
dem Wahlzettel steht nirgendwo ‚Bertelsmann‘, niemand hat sie gewählt. Der große Einfluss der Stiftung ist demokratisch nicht legitimiert.“
, so Stefan Borggraefe, Landtagskandidat für die Piratenpartei in Witten und Herdecke.

Der Staatsrechtlers Christoph Degenhart sagte als Reaktion auf die Piraten-Anfrage: „Es ist ein Problem, dass sich diese Zusammenarbeit in einer Grauzone abspielt und daran Vertreter maßgeblich mitwirken, die dem Volk nicht zur Verantwortung verpflichtet sind.“ (Rheinische Post vom 23.2.2017)

Der Eintritt ist frei. Nach dem Vortrag wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.


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