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Global Marijuana March 2018

Weltweite Demonstrationen für die Legalisierung von Cannabis

Anfang Mai finden anlässlich des Global Marijuana March auch in NRW wieder Veranstaltungen und Demonstrationen für das Ende der Cannabis-Prohibition statt.
Der Deutsche Hanfverband zählt zurzeit ca. 30 Veranstaltungen bundesweit unter dem diesjährigen Motto „Gesundheit statt Strafverfolgung!„.

Mach mit – es geht um unsere Freiheit

Wir PIRATEN rufen als Teil des lokalen Bündnisses alle Hanffreunde und Legalisierungsbefürworter auf, am 05. Mai nach Düsseldorf zu kommen.

Wann: Samstag, 5. Mai 2018 – ab 12:00 Uhr
Wo: Graf-Adolf-Platz (GAP), 40213 Düsseldorf
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Andreas Vivarelli (aka Bestenfalls), Experte für Drogen- und Suchtpolitik in der Piratenpartei:

„Wir PIRATEN fordern seit Jahren programmatisch, dass Prävention ausgebaut werden muss, damit Menschen in die Lage versetzt werden, vorurteilsfrei, selbstverantwortlich und mündig mit psychoaktiven Substanzen umzugehen.
Am 10. März 2017 ist nun endlich das Gesetz in Kraft getreten, welches Cannabis als Therapeutikum zulässt und eine Verschreibung vom Hausarzt ermöglicht. Wer glaubte, dass Herr Gröhe und sein Gefolge das Gemeinwohl im Sinne hatten, der muss sich getäuscht fühlen. Ziel war und ist es, den privaten Anbau und die Freigabe als Medikament einzuschränken, bzw. weiterhin zu verbieten. Das zeigt die aktuelle Praxis bei der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.“

Das Konzept der Prohibition ist gescheitert

Abgesehen von den Steuereinnahmen, der Austrocknung des Schwarzmarktes und der Gewährleistung des Verbraucherschutzes, wird mit einer Aufhebung der Prohibition der Jugendschutz nachweislich ausgebaut. Während in den USA der Konsum von Cannabis unter Jugendlichen zurück geht, steigt in Deutschland die Zahl der Erstkonsumenten stetig an. Und obwohl das Konzept der Prohibition nachweislich gescheitert ist und mehr Opfer als die illegalisierten Substanzen gefordert hat, wird weiter an der Bevormundungspolitik fest gehalten. Die Gefängnisse sind überfüllt und die Kosten, die durch diese rückständige und menschenfeindliche Politik entstehen, sind rund 10 mal höher, als die eingesetzten Mittel für eine umfassende und vorurteilsfreie Aufklärung.

Wir fordern: Mehr Prävention statt Repression!