Land- und Forstwirtschaft

Land- und Forstwirtschaft

Lokal erzeugte Lebensmittel verursachen weniger Transportkosten und ihre nachhaltige Erzeugung ist leichter für den Konsumenten nachprüfbar. Daher setze ich mich dafür ein, dass insbesondere kleine landwirtschaftliche Betriebe auf kommunaler Ebene Förderung erhalten. Dazu gehört die Unterstützung bei Genehmigungs-verfahren, z. B. für die Eigenschlachtung und bei der Vermarktung sowie ggf. der Abbau bestehender bürokratischer Hürden.
Gemeindeeigene Wälder sollen im Besitz der Gemeinden bleiben und von ihnen, ggf. auch in kommunaler Gemeinschaft, bewirtschaftet werden, was ihren finanziellen Spielraum  vergrößert.
Offenhaltungsprojekte von Wiesen und Streuobstwiesen können auch rein aus ökologischen Gründen gefördert werden, da deren wirtschaftliche Nutzung heute kaum mehr lohnenswert ist.

Essbarer Kreis

Wir setzen uns für einen verstärkten Anbau von Nutzpflanzen auf öffentlichen Grünflächen ein, die so der Allgemeinheit zur Nutzung verfügbar gemacht werden sollen. Dieses Konzept der sogenannten „essbaren Stadt“ wurde bereits sehr erfolgreich in zahlreichen Orten umgesetzt. Je nach Eignung der Fläche ist hierbei der Anbau von Hecken (z.B.: Brombeer-, Himbeer-, Stachelbeere), Bäumen (Esskastanie, Nuss- und Obstbäume) oder Gemüse und Kräuter anzustreben. Dadurch entsteht ein stärkeres Bewusstsein für die Natur, eine erhöhte Lebensqualität und eine verstärkte Identifikation mit der Kommune.

 

 

(Auszug aus dem Positionspapier “Kommunalpolitik 2.0 – Der Kreis Coesfeld im Aufbruch in das digitale Zeitalter“, Beschluss der Kreismitgliederversammlung vom 19. Januar 2014)


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